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Stiftung Pfarrer-Horst-Anders

für Priester in der Mission und für soziale Aufgaben der Erzdiözese Bamberg

Alle Priester und Gemeinden in Afrika, Asien und Ozeanien müssen ohne Kirchensteuermittel auskommen. 9 von 10 Geistliche in diesen Kontinenten bekommen kein regelmäßiges Einkommen. Das führt dazu,dass viele von ihnen nicht nur für die Menschen ihrer Gemeinde wenig finanzielle Mittel haben. Oft fehlt ihnen das Notwendigste für Lebensunterhalt, Krankenversicherung und Fortbildung.

Hier setzt die Aktion PRIM an. In einer großen Solidaritätsaktion zeigen sich seit über 30 Jahren deutsche Geistliche mit ihren Mitbrüdern in der 3. Welt solidarisch: „Priester helfen Priester in den Missionen“ (PRIM) ist eine von der bischöflichen Hilfsaktion MISSIO München getragene Initiative. Ihr fließen 60 Prozent der Erlöse aus der Pfarrer-Horst-Anders-Stiftung zu.

Soziale Projekte und Initiativen im Erzbistum sind der zweite Nutznießer. Je nach Bedarf fließen die Stiftungserlöse abwechselnd an verschiedene Einrichtungen oder Aufgaben: zum Beispiel zugunsten von Alten, Kranken, Arbeitslosen oder Behinderten. Die Caritas, Pfarrgemeinden oder freie kirchliche Gruppen können von den Erlösen profitieren.

Die ersten Ausschüttungen kommen der Straßenambulanz von Bruder Martin Berni zugute. Seit 1996 kümmert sich der Franziskaner mit Krankenpflegeausbildung im Herzen von Nürnberg um Menschen, die sonst nur schwer eine medizinische Grundversorgung finden. Zusammen mit haupt- und ehrenamtlichen Helfern hilft er, Verletzungen und Krankheiten zu behandeln. Vor allem aber spenden die Mitarbeiter der Obdachlosenambulanz Rat und Trost und schenken allen Hilfe Suchenden menschliche Annahme und Beachtung.